
Fühlst du dich oft emotional angespannt, reagierst stark auf bestimmte Trigger oder hast das Gefühl, in alten Mustern festzustecken? Dann liegt die Ursache nicht nur im Kopf – sondern oft viel tiefer: in deinem Körper. Genau hier setzt EFT (Emotional Freedom Technique) an, eine kraftvolle Methode zur emotionalen Selbstregulation.
EFT & Körperbewusstsein
Wie du emotionale Blockaden in
deinem Körper erkennst und auflöst
Zur Podcastfolge
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenAbonniere auf:
Was ist EFT?
EFT ist eine sanfte Klopftechnik, bei der bestimmte Akupunkturpunkte am Körper mit den Fingern stimuliert werden, während du dich auf belastende Emotionen oder Gedanken konzentrierst. Die Methode stammt aus der energetischen Psychologie und kombiniert Elemente der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) mit moderner Traumatherapie. EFT unterstützt dabei, emotionale Blockaden zu lösen, Stress abzubauen und das Nervensystem zu regulieren.
Der Körper speichert, was du nicht verarbeiten konntest
Unser Körper erinnert sich – oft an Dinge, die unser Verstand längst vergessen oder verdrängt hat. Nicht verarbeitete Emotionen wie Trauer, Angst, Wut oder Scham speichern sich in unserem Nervensystem ab. Diese gespeicherten Spannungen zeigen sich in:
Verspannungen im Nacken, Rücken oder Kiefer
Erschöpften oder überreizten Nerven
Wiederkehrenden Triggern in Beziehungen
Atembeschwerden oder innerer Unruhe
Antriebslosigkeit oder Rastlosigkeit
Der Körper spricht mit uns – wenn wir lernen, genau hinzuhören.
Wie EFT dich dabei unterstützt, emotionale Blockaden zu lösen
Mit EFT kannst du auf sanfte Weise emotionale Energie wieder in Fluss bringen. Durch das Klopfen bestimmter Meridiane wird das Nervensystem beruhigt und die Stressreaktion im Gehirn (v.a. Amygdala) reguliert. Das ermöglicht:
Abbau emotionaler Anspannung
Auflösung alter Glaubenssätze und Selbstsabotage
Beruhigung bei Ängsten und Überforderung
Aktivierung von Selbstmitgefühl und innerer Sicherheit
Du musst dabei nichts analysieren oder verstehen – dein Körper übernimmt die Arbeit, wenn du ihm Raum gibst.
Körperbewusstsein: Die Rückverbindung zu dir selbst
EFT ist mehr als Technik – es ist ein Weg, dich wieder mit dir selbst zu verbinden. Über dein Körperbewusstsein lernst du, deine Signale ernst zu nehmen, deine Grenzen zu spüren und dich sicher in deinem eigenen System zu fühlen. Besonders bei Stress, Trauma, Reizüberflutung oder chronischen Beschwerden ist diese Selbstwahrnehmung der Schlüssel zur Heilung.
Eine einfache EFT-Übung zum Start
Denke an eine Situation, die dich aktuell belastet. Spüre, wo du die Anspannung im Körper fühlst.
Klopfe sanft mit zwei Fingern auf folgende Punkte: Augenbraue, neben dem Auge, unter dem Auge, unter der Nase, Kinn, Schlüsselbein, unter dem Arm, Handkante.
Sprich dabei: „Auch wenn ich [dein Thema], liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“
Wiederhole den Zyklus 2–3 Mal und spüre nach.
Schon wenige Minuten Klopfen können tiefgreifende Veränderungen im Körperbewusstsein und in deinem emotionalen Erleben bewirken.
Dein Körper ist dein Kompass
Dein Körper trägt alle Informationen, die du brauchst, um emotionale Heilung zu erfahren. Mit EFT hast du ein einfaches, wirksames Tool an der Hand, um emotionale Blockaden zu erkennen und sanft zu lösen. Es ist kein „schneller Trick“, sondern eine Praxis – ein Weg zurück zu dir.
Ob bei Stress, innerer Unruhe oder dem Gefühl, festzustecken: Dein Körper zeigt dir den Weg. EFT hilft dir, ihn zu gehen.
Hör rein – und finde zurück in deine Kraft.
Ich danke dir .
Smile & breathe
Deine Natalie